Nachtüberflossene Himmel

gebrochen von schwach glimmenden Gestirnen

die das Leuchten vor langer Zeit verlernten

Im Glanze vertrocknete Rosen

im Glashaus aus dem stählernen Boden gequält

auseinandergerupft und in feierlicher Manier

in den seelenlosen Sand gestreut

 

Atme sie ein

die Dunkelheit der Erde

bevor die Welt aufhört zu kreisen

weil zu viel Leid ihr endendes Antlitz beschwert

5 Kommentare
  1. blabberblogger
    blabberblogger sagte:

    Ich kenne mich leider überhaupt nicht mit Lyrik aus, deswegen kann ich nur sagen: Ich liebe es. ♥
    Es ist immer wieder faszinierend, wie du mit Worten umgehen kannst. Das bewundere ich wirklich.
    Besonders den letzten Teil finde ich großartig.
    // Jenny

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