NACHT

 

Deinen Durst will ich spüren,
ihn schmecken,
mich wiegen im samtweichen Klang.
Will deine Flügel berühren
und lauschen der Glieder Gesang.

 

Will Feuer verbrennen,
das Wasser löschen
und baden im löslichen Hauch.
Die Sehnsucht splittern,
den Bluthund wittern.
Du stirbst und ich sterbe auch.

14 Kommentare
  1. Seifenblase
    Seifenblase sagte:

    Wooow, das Gedicht ist voll toll!
    Am besten gefällt mir die zweite Strophe!

    Und besonders die letzten drei Zeilen.
    Ich mag die Wortwahl und auch die ganze Atmosphäre des Gedichts total! ♥

    Du stirbst und ich sterbe auch.

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  2. Plutonium
    Plutonium sagte:

    Oh, vielen vielen Dank! Ist ja toll, dass du das so schnell entdeckt hast. Danke für dein Lob, echt toll, dass es dir gefällt, das Gedicht! :D
    *knuddel*

    Freut mich sehr :)

    Antworten
  3. Vee
    Vee sagte:

    Ich finde dieses Gedicht sehr, sehr schön. Der erste Satz ist gleich einer meiner liebsten.
    Du weißt ja, interpretieren ist nicht so meine Sachen und dieses Gedicht … es soll einfach seinen Zauber für mich so behalten, wie es ist. Ganz ohne Interpretation.

    Wunderschön!<3

    Antworten
  4. Plutonium
    Plutonium sagte:

    Aw, vielen lieben Dank, Vee! Es freut mich unheimlich, dass dir das Gedicht so gefällt. Danke für dein Lob :)

    Hm, dabei wäre die Interpretation sicherlich sehr nach deinem Geschmack -lach-

    Liebste Grüße

    Antworten
  5. sabine
    sabine sagte:

    ie 2. Strophe ist echt total toll!
    Mach ich auch total oft, Zeug wohinkritzeln – bei mir triffts aber meistens Taschentücher :D
    Whisper musst du unbedingt lesen! Isola ist auch gut :)

    Antworten
  6. SaKi_Violet
    SaKi_Violet sagte:

    ich mag das gedicht sehr <3
    es ist einfach … passend.

    mir gehts öfter so, dass ich z.b. morgens nach dem aufwachen im bett liege und einfach im kopf ein paar szenen abspiele zu meiner aktuellen geschichte … oder mit anderen charakteren. die szenen bleiben aber nur so lange, wie ich im bett bin und nicht wesentlich meine liegeposition ändere ;) aufschreiben kann ich sie nie, dann hauen sie auch ab … ich brauche mal ein mentales diktiergerät *g*

    LG
    SaKi

    Antworten
  7. Plutonium
    Plutonium sagte:

    Hey SaKi,
    klasse, dass du auch hierher gefunden hast =)

    Freut mich echt, dass du das Gedicht magst, das freut mich ehrlich. Genau so ist es einfach manchmal. Und du weißt genau „Oh Gott, wenn ich mich jetzt bewege, ist das Gefühl vorbei und die Worte sind weg“. Hach, es ist ein Fluch. Passiert mir auch in der Uni oft, deswegen hab ich immer meine fingerlosen Handschuhe mit, falls mal keine Zeit ist, einen Zettel zu holen und ich mir wieder ganze Passagen auf die Hand schreiben muss ^_^

    Liebste Grüße
    Marie

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  8. SaKi_Violet
    SaKi_Violet sagte:

    genau, „wenn ich mich jetzt bewege, ist das gefühl vorbei und die worte weg“ – das trifft es exakt.
    schlimm ist das!
    eine gemeine erfindung der natur!

    „und am 8. tag schuf gott dieses phänomen, um zukünftig schriftstellernde menschen zu ärgern.“

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  9. HERZVOLUMEN
    HERZVOLUMEN sagte:

    Hm, diese spontanen Momente sind die Besten. In Frankreich war immer Nachtgebet, da konnte ich am Besten schreiben.
    Dein Gedicht ist wunderschön – und die Reime stören auch gar nicht; wahnsinn, wie toll du das kannst *-*

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