Ich sehe, wie alles und jeder vom Meer verschlungen wird, wie es blutend in den Fluten vergeht. Wie der süße Geruch des Todes über das zähe Moor wabert, wie der Schimmel an die Küsten kriecht, wie nur noch du und ich am Ende übrig geblieben sind und wünschten, das Chaos wäre nur einmal so gut gewesen, uns mitzunehmen, uns nicht weiter der endlosen Perfektion des Lebens zu überlassen.
Ich reiße dir die kleinen, dreckigen Flügel aus dem Leib und puste sie in meiner Hand davon. Scheint, als könnten sie auch ohne dich gut fliegen. 
Kernstaub 
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