Und plötzlich ist er da, als hätte er die ganze Zeit über nur gelauert und gewartet. In Arbeit verrannt, im Tag verfangen und nicht bemerkt, dass sich innerhalb etwas angebraut hat, dass im Grunde alles gar nicht so gut war, wie es schien. Und kaum ist die Arbeit vorbei, die letzte Prüfung geschrieben, kommt der Ausbruch. Kaum die Haustür hinter mir geschlossen, um endlich zu entspannen und zu genießen, zerreißt mich Kopfschmerz, drückt mich das Fieber ins Bett, als hätte die Krankheit nur auf den richtigen Moment gewartet, als hätte mein Kopf, so versunken im Lernstoff, das alles einfach nicht zugelassen. Nun, da er sich langsam abstellt, kommt alles auf einmal, wie angestaut.
Heute dann im Bett liegen und Tee trinken. 
Mich darüber freuen, zwei vermeintlich verloren geglaubte soziale Kontakte doch noch zu haben. Ab und an hat die Welt auch noch etwas Sonnenschein übrig.
Mich darüber ärgern, dass mir jeder Oberflächlichkeit unterstellt. Aber das ist wohl das Los derer, die ihre Seele ungern Fremden zum Frühstück anbieten. Am Ende reicht es ja, wenn ich  selbst weiß, dass ich es nicht bin. Vielleicht. 
Nein, eigentlich nicht.
4 Kommentare
  1. Serafina
    Serafina sagte:

    Ah … das hört sich ja blöd an ._.
    Aber wenigstens kannst du dich jetzt erholen ohne an Klausuren oder so etwas denken zu müssen!

    Gute Besserung! :D
    *Tee nachschenk*

    Antworten
  2. Plutonium
    Plutonium sagte:

    Dankeschön!
    Ja, vermutlich hat die Krankheit nur darauf gewartet, dass ich mich endlich mal wieder entspanne. Hach …
    Dankeschön.

    Stimmt, jetzt kann ich es mir wenigstens „leisten“ :')

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.