Tages(an)bruch

Ein kleines Stück herausgebrochen,
wie Ascheregen, fahler Staub
ein Ganzes nie vergessen kann
und leidet, wankt
im Grunde taub
und fallend, wie man sich ersann.

Sie ketten dich an eine Seele,
der Schmerzen nur willkommen sind,
wenn Nacht im sanften Abendwind
den Tod einlädt,
Verderben sät
und lachend schwindet.

Wenn Lust deine Gedanken spielt
greift Sünde nach der Lunge.
Worte – transparent geworden,
und wie man es so hielt,
vergessen und verbrannt,
verschwunden von der Zunge
obwohl noch nie genannt.

Wenn Filter rauschen,
der Tag anbricht,
ist Religion vergangen.
Wir finden nichts, auf weite Sicht.
Wir sind im Nichts vergangen.

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