Manchmal fühle ich mich leer, obwohl ich alles habe, das ich mir gewünscht habe, obwohl alle Dinge gut sind, obwohl keine Probleme meine Seele belasten und nichts mich drängt. Wenn alle Dinge erledigt sind und die Lust auf alles ins Nichts gesunken ist, ich nur dasitze und mich frage, wie es weitergehen soll. Wie soll es weiter gehen? Jetzt noch ein erfülltes Leben, wie ich es mir wünsche, aber genau das neigt sich schon dem Ende zu und dort wartet eine unduchsichtige Wand voller Ungewissheit. Drehe mich um, damit ich sie nicht sehen muss, schreite rückwärts auf sie zu, damit ich nicht erkennen muss, wie sie immer näher und näher kommt.

Bekanntes Gefühl, wenn der Abgrund nahe ist.
Jetzt alles regeln und versuchen, sich langsam umzudrehen, auf die Wand zuschreiten und das Ungewisse langsam mit Licht füllen. Bleibt nur Hoffnung. Ein wenig. Und der Wunsch nach einem Wunder.
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