Dumpf schimmernder Weg
zart vom kühlen Tau benetzt
erwachendes Licht

Schwacher Sonnenglanz fängt sich
im blassen Nebelschleier

Ein kleines Gedicht (um genau zu sein ein Tanka), das ich genau vor einem Jahr geschrieben habe und das mir heute wieder in die Hände fiel. Es ist also so weit, es ist wieder Herbst. Die Blätter werden bunt, es regnet öfter und Nebelschwaden ziehen über das Land. Auch wenn ich eine der wenigen bin, die das sagen, aber: Ich liebe den Herbst. Es wird kühler, man kann wieder seine schönen Pullover aus dem Schrank suchen, Kerzen anzünden, Tee trinken und abends ein heißes Bad nehmen, wenn man nach durchgefroren Hause kommt. Die Wälder bieten so viel Platz, um Dinge zu entdecken, erst vor einigen Tagen war ich mit einer Freundin auf einer kleinen Tour und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich liebe es, wie die Natur sich wandelt, das alles inspiriert mich so. 

Ich werde jetzt auf den Winter warten und mich über die Frische des Herbstes freuen.
2 Kommentare
  1. Jane
    Jane sagte:

    Ja, das ist richtig scheiße. Ich bin nur froh, dass er von der Schule runter gegangen ist, sonst würde ich ihn jeden Tag sehen.
    Danke, echt. Das ist so lieb von dir :))

    Antworten

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