Leises Blätterrascheln im sanften Sommerwind, buntes Insektentreiben auf der Wiese, warme Düfte nach Blüten und Honig. Eine Decke, ordentlich ausgebreitet. Kariert. Der große Picknickkorb steht wartend darauf, das schützende Tuch ist halb zurückgeschlagen und etwas Brot und Käse liegen daneben. Zwei einsame Personen rechts und links davon. So einsam und doch so zusammengehörig, wie es sich kaum jemand ausmalen kann. Schweigend. Es gibt keine Worte und dass es keine Worte gibt, ist gut so, denn sie lassen die Gedanken fallen, wo sie schweben und frei sind, ohne eingeengt zu werden. Nur sie möchte etwas sagen, sie ist die einzige, die sprechen möchte. Ihre Worte gehen im Lärm eines vorüberfliegenden Helikopters unter und als er seine Augen fragend an sie richtet, ist es schon zu spät.  Zu spät. Und so zerreißen sich die Stunden.

2 Kommentare
  1. PLUTONIUM
    PLUTONIUM sagte:

    Oh, wirklich? Das freut mich aber, ich treffe selten Menschen, die meine Musik mögen, deswegen freue ich mich besonders darüber, dass du sie magst! Danke :) ♥

    Antworten

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