Welche Monster bewohnen unsere Körper? Welch kranker Geist, der uns die Misshandlungen genießen lässt? Irgendetwas war es, das uns gelehrt hat, wie gut Blut schmecken kann, wie zart Fleisch auf der Zunge zergeht, bis wir – verloren in Lust und Welten – begonnen haben, unsere eigenen Körper zu verzehren. 
(Weltasche; Prolog)

 

Aber wir versuchen noch immer, das Leben zu optimieren. Dabei optimiert das Leben doch uns.
9 Kommentare
  1. Tabea
    Tabea sagte:

    Der Text ist schön und irgendwie echt wahr. In allen von uns schlummert doch wahrscheinlich ein Monster…

    Ich habe mal eine Frage an dich, wie lange sind deine Kapitel ungefähr immer? :-)

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  2. Polykristall
    Polykristall sagte:

    Oh, vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass dir der Text gefällt. Danke.

    Also meine Kapitel sind sehr sehr unterschiedlich lang. Mein kürzestes (aus meinem aktuellen Roman) hat 780 Worte, mein längstes 21.000 Worte. Kapitel sind für mich persönlich Sinnabschnitte und so viele Seiten, wie sie eben benötigen, gebe ich ihnen auch. Deswegen wirkt das so willkürlich.

    Warum fragst du?

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  3. julymorning
    julymorning sagte:

    Ich habe deinen Blog zufällig gefunden. Er ist wunderschön! Die Gestaltung ist so persönlich und unreal ästhetisch. Und deine Texte sind einfach toll, inspirierend und doch eine ganz fremde Gedankenwelt. Auch dieser. Ich traue mich eigentlich selten, Kommentare zu verfassen, aber ich muss einfach sagen, wie sehr ich dich bewundere!

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