Leben ist wie ein Märchenschloss mit offenstehendem Tor. Mit unbewachter Brücke, sodass der Pöbel der Realität Tag für Tag hineinströmen kann. Wie eine Welle spült er so das meiste an Magie heraus, treibt Zauber und Fabelwesen in die letzten, dunklen Winkel zurück, wo sie ein Leben im Schatten führen. Was wäre ein Leben wie im Traum? Ohne Realität?
Gleichsam gäbe es keine Magie ohne sie. Märchenwelt und Realität stünden am Ende auf einer Stufe der Normalität, würden sie beide nur in ihren begrenzten, abgeschlossenen Kosmen verharren. So wäre Magie für den Zauberer ebenso nur ein Werkzeug wie ein Hammer für den Handwerker, gäbe es niemand dort, um sich ihrer Wunder zu erfreuen.
Reden wir also von einem perfekten Leben in Traumwelten, vergessen wir, dass Schnittpunkte der Schlüssel zu allem sind. Wenn das Märchen erst wundersam wird, weil das Schloss seine Tore aufsperrt und die Menschen in ihrer Sterblichkeit hereinlässt. Wenn Realität auf Magie trifft und alle es Wunder nennen.

Weltasche, Kapitel 10
Heute habe ich wirklich viel Ruhe zum Schreibe gefunden – zwischen verschiedenen Oster-Mahlzeiten und Spaziergängen. Dies ist aus dem neusten Abschnitt aus „Weltasche“. Ich wünsche euch allen ein wundervolles Osterfest und ein paar schöne, sonnige Feiertage!
5 Kommentare
  1. Polykristall
    Polykristall sagte:

    Hey Jule, vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ich habe heute erst an dem Design herumgebastelt und wollte es etwas individuell, ja. Freut mich total, dass es dir gefällt ♥

    Liebe Grüße, Marie

    Antworten
  2. Polykristall
    Polykristall sagte:

    Oh, vielen lieben Dank! Es freut mich wirklich sehr, dass dir der Text gefällt :) Ich bin fleißig bei Weltasche dabei und hoffe, dass ich bald damit beginnen kann, den Roman Kapitel für Kapitel hochzuladen.

    Viele liebe Grüße
    Marie

    Antworten

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