An einigen Tagen suche ich im Nebel der Stadt nach Antworten, wühle im Sumpf der Hitze, der Körper, Gesichter, Gerüche und Bilder – und hoffe, etwas zu finden, das ich noch nicht weiß. Etwas, das mir vielleicht erklären kann, warum ich nicht zur Ruhe komme, warum ich Tag um Tag um Tag das Gefühl habe, das etwas fehlt.

Es fehlt nicht an Beschäftigung oder sozialen Kontakten, es fehlt nicht an langen, inspirierenden Gesprächen und vor allem fehlt es nicht an Wein. Es fehlt auch nicht an Ruhe oder Bewegtheit. Nicht an Regen oder Sonne, nicht an Erfolg oder Gelassenheit. Und doch ist etwas ganz Essentielles nicht da. Etwas, das sich nicht so anfühlt, als würde es gefunden werden wollen.

Ich möchte in die Stadt springen und tief abtauchen, um zu suchen, was ich brauche, damit alles wieder stimmt. Damit alles wieder am richtigen Platz sitzt. Damit ich einen guten Weg finde. Den richtigen Weg.

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