Ein unerwarteter Roman taucht auf

Ihr Lieben, wie ihr wisst bin ich Kernstaub schon seit über sechs Jahren treu. Ständig kommen neue Ideen und stellen sich an, wollen geplottet und geschrieben werden – aber ich bleibe standhaft. Sechs Jahre lang habe ich kaum etwas anderes geschrieben als Kernstaub. Deswegen ist jetzt Zeit für etwas Radikales. Zeit, für etwas Neues.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, werde ich auch dieses Jahr beim NaNoWriMo dabei sein. Das bedeutet, ich möchte im November wenigstens 50.000 Worte schreiben. Da sich allerdings der Anfang von Weltasche 2 fürs Schnellschreiben einfach nicht eignet und ich ein bisschen Abstand brauche, werde ich den NaNoWriMo nutzen, um ein anderes Projekt zu schreiben. Es ist geplottet, wird schätzungsweise so um die 350 Buchseiten umfassen.

Das wird mein Therapieprojekt, um mal alle Zweifel und schweren Gedanken beiseite zu schieben und endlich mal wieder richtig was zu schaffen. Ein Roman in einem bis drei Monaten – das ist machbar. Das Projekt trägt den Namen „Die Schöpfer der Wolken“ und es ist eine Mischung aus Contemporary Fantasy und Urban Fantasy.

Darum geht es

Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.
Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente – und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht.

„Du warst wie der Blick aus einem Zugfenster bei Nacht. Dieses Gefühl, wenn du hinausschaust und in der Finsternis nach Lichtern suchst, an die du deine irrenden, haltlosen Augen heften kannst. Doch irgendwann bleibst du an deinem blassen Spiegelbild hängen und egal, was du tust, du kommst nicht wieder davon los. Ebenso warst du; so finster, dass man nichts erkennen konnte – nur sich selbst, wenn man dich lang genug angesehen hat. Dich anzusehen war wie in den Spiegel zu sehen.“

 

Ich hoffe, die Idee wird euch gefallen. Natürlich werde ich euch regelmäßige Updates geben.
Eure Marie

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