In den vorherigen beiden Teilen der goldenen Social Media Regeln haben wir schon viel dazugelernt, deswegen ein weiteres Mal ein kleiner Zwischenstand. Wir haben in den vorherigen Teilen bereits folgende Fragen beantwortet:

1. Warum seid ihr überhaupt in sozialen Netzwerken und was ist dort euer Ziel aus Autor?
2. In welchen sozialen Netzwerken bewegt ihr euch?
3. Worüber könnt und wollt ihr sprechen?
4. Was sind eure Wiedererkennungsmerkmale als Marke und als Mensch?
5. Wie sieht eure visuelle Welt aus?

Wenn ihr diese Fragen bereits beantwortet habt, dann seid ihr auf dem besten Weg, eine gute und detaillierte Social Media Strategie zu erstellen. Der erste Schritt zum Aufbau einer aktiven Community und zur Etablierung eurer eigenen Marke. Wichtig ist es, jeden Schritt und die Antwort auf jede Frage noch einmal aufzuschreiben und knapp zu formulieren. Denn hier gilt dasselbe wie bei einem Roman: Wenn ihr es knapp auf den Punkt bringen könnt, dann seid ihr auf dem richtigen Weg.

Heute gehen wir noch einen Schritt weiter.
Ihr wisst nun, was euer Ziel ist, was ihr sagen wollt und wer ihr seid. Nun ist die Frage: Wie kommuniziert ihr? Oder bildlich gesprochen: Wie klingt die Stimme, mit der ihr sprecht?

6. Definiert eure Stimme

Dieser Punkt lässt den einen oder anderen vielleicht erst mal stutzen. Ihr seid ihr und ihr sprecht, wie ihr sprecht, daran kann man nicht mehr viel drehen. Das ist bis zu einem gewissen Punkt auch richtig, denn zumindest habt ihr hier Unternehmen schon etwas voraus: Ihr seid schon Personen und müsst euch nicht erst eine ausdenken, die eure Marke repräsentiert.

Allerdings fehlt vielen Autoren eine klare Linie in ihrer Kommunikation. Auch wenn ihr eure Content-Stränge habt, eure Wiedererkennungsmerkmale und eure visuelle Wiedererkennbarkeit, kann euren Inhalten noch immer eine klare Linie fehlen. Ein Charakter, der mit seiner Stimme und seiner Persönlichkeit dahinter steht.

Wie das gemeint ist? Ganz einfach:

Ihr merkt den Unterschied, oder? Schon beim Lesen hat man eine andere Stimme im Kopf, einen ganz anderen Charakter vor Augen. Und um euer Brandbuilding perfekt zu machen, braucht ihr genauso eine einzigartige, wiedererkennbare Stimme. Eine wiedererkennbare Art, zu sprechen, zu kommunizieren und zu sein.

Hier gilt ganz klar: Seid ruhig mal mutig
Die meisten Seiten, denen man in sozialen Netzwerken folgt, kann man von der Voice her kaum unterscheiden. Es ist oft ein Einheitsbrei und sobald mal bei Facebook ihre Profilbilder und Namen unkenntlich machen würde, könnte man sie nicht mehr voneinander unterscheiden.
Sich davon abzuheben ist immer erst mal mutig, aber es lohnt sich definitiv.

Lieb, freundlich, menschlich, schnarch
Die meisten Marken in Social Media versuchen, lieb, freundlich, menschlich und offen zu sein. Das macht aber auf Dauer keine wirklich einzigartige Kommunikation aus und kann die Fans eher schnell langweilen. Besser ist es, eine klare Linie mit ein paar Ecken und Kanten zu haben, die sich auch wiedererkennen lässt. Frech, provokant, selbstiroisch, verliebt, supersüß, sexy, romantisch, fantastisch, inspirierend, motivierend, verträumt. Das sind Charakterzüge, mit denen wir etwas assoziieren, die im Kopf bleiben. Charakterzüge, die mehr sind als “nett” und “freundlich”.

Best Practice – Marken & Menschen mit individuellen Voices
Marken, die ihre Vioce richtig im Griff haben, gibt es allerdings zum Glück auch. Hier nur ein paar der Beispiele, die ich persönlich sehr stimmig, passend und extrem unterhaltsam finde.

Deadpool: Die Seite nimmt sich selbst nicht so ernst und ist sich auch für die Gaukeleien der Fans nicht zu schade.

Astra Bier: Provokant, selbstironisch und verdammt unterhaltsam.

Disney: Romantischer Kitsch pur!

Wie seid ihr?
Nun ist ja die Frage: Welche Eigenschaften passen zu euch? Auch hier gilt: Hebt hervor, wie ihr bereits seid und verstellt euch nicht. Wenn ihr nicht frech oder provokant seid, dann müsst ihr auf Facebook, Instagram oder Twitter auch nicht so tun, als wärt ihr es. Wählt daher auf jeden Fall Eigenschaften für eure Vioce, die zu euch und/oder euren Romanen passen.

Eine kleine Stütze
Es hilft in diesem Fall, sich eine kleine Übersicht zu erstellen. Schreibt unterschiedliche Begriffe (wahrscheinlich fallen euch noch mehr ein als mir) nebeneinander und kreuzt an, was eher zu euch passt. Vielleicht ist es in einigen Fällen auch genau die goldene Mitte.

Rational – Magisch
Direkt – Verspielt
Natürlich – Extravagant
Gelassen – Provokant
Überraschend – Langweilig
Sexy – Verschlossen
Fröhlich – Deprimiert
Offen – Zurückhaltend
Romantisch – Trocken
Taff – Zuckersüß

Die Zielgruppe ist entscheidend!
Wenn ihr darüber nachdenkt, wie ihr kommunizieren wollt, dann solltet ihr definitiv euch eure Zielgruppe im Hinterkopf haben. Wer sind die Menschen, die euch folgen, oder von denen ihr wollt, dass sie euch folgen? Sie sind höchstwahrscheinlich die, die eure Bücher kaufen und auch auf eure Beiträge mit Likes und Kommentaren reagieren. Deswegen solltet ihr sie bei euren Überlegungen definitiv im Hinterkopf haben.

Disney spricht mit seinen sehr romantisch-kitschigen Posts ganz klar Romantiker als auch “große Kinder” an, die Disney schon seit Jahrzehnten kennen und sich mit einem Seufzen an die schönen Momente erinnern. Astra Bier spricht auf Facebook diejenigen mit einem etwas derberem Humor an – und natürlich mit einer großen Liebe zu Bier. Und was sie machen, machen sie genau richtig, denn mit dieser außergewöhnlichen Masche bieten sie nicht nur Unterhaltung für die Fans, sondern gewinnen sogar neue Fans und potenzielle Kunden hinzu. Dauerhaft. Kennt eure Zielgruppe deswegen sehr genau. Wenn ihr euch noch nicht näher mit ihr befasst habt, dann solltet ihr das spätestens jetzt tun.

Kleiner Tipp am Rande: Beachtet beim Formulieren eurer Posts immer, dass auch beide Arten von Lesern jeden eurer Posts konsumieren werden: Sowohl eure Fans, die euch schon kennen, als auch diejenigen, die ganz neu auf eurer Seite sind. Specht nicht zu einer zu geschlossenen Gruppe, sondern erklärt Verhältnisse, Namen und dergleichen auch ruhig regelmäßig. Übertreibt es damit allerdings auch wiederum nicht.

 

Spickt auch eure Beiträge mit Wiedererkennungsmerkmalen
Auch eure Wortwahl kann sich bei euren Lesern einprägen. Ebenso wie eure Bücher einen gewissen, wiedererkennbaren Stil pflegen, sollten es auch eure Beiträge. Das fängt schon bei den ersten Worten eures Beitrags an. Wie sprecht ihr eure Fans eigentlich an? Twitter bietet dafür wenig Platz, aber auf Facebook – tja, soll da eine Begrüßung her? Oder steigt ihr direkt in den Text eures Anliegens ein?
Möglichkeiten gibt es viele, einige eher Standard (“Hey Leute”), andere ausgefallener (“Hey Leseratten/Schokoliebhaber/Kaffeejunkies”) etc. Habt ihr eure Anrede schon gefunden?

Weiter ginge es bei der Entscheidung an: Mache ich Smileys in meinen Beiträgen oder nicht?Das klingt nach einer trivialen Sache, aber tatsächlich hat jeder einen anderen Gebrauch von Emoticons und Co. und oft erkennt man schon daran, wer aus dem Newsfeed den Beitrag verfasst hat. Einige verwenden die komplette Palette und gern auch mal 5 hintereinander, einige verwenden sie spärlich und beschränken sich auf Herzen, andere gar keine.

Auch wiederkehrende Worte können auffallen und einen Wiedererkennungswert erzeugen. Ich schreibe zum Beispiel oft Worte wie “Wow”, “Mega”, “Wahnsinn” und “hach”. (Sehr bezeichnend, haha.) Auf Messen habe ich mich schon oft mit Lesern unterhalten, die dann ganz verblüfft meinten “Du sagst ja auch im echten Leben so oft “Wahnsinn” wie im Internet”. Es hatte sich eingeprägt. Und dadurch, dass ich wirklich so spreche, fällt es mir auch nicht schwer, diesen Stil beizubehalten.
Noch einprägsamer ist es in Gegenden mit einem deutlichen Dialekt. Klar sollt ihr jetzt nicht “auf bayrisch schreiben”, das versteht höchstwahrscheinlich kaum jemand. Aber ab und zu ein paar Begriffe fallen zu lassen, die für euch passen, kann eurem “Markenimage” nur zuträglich sein.

Formuliert es aus
Wie immer hilft es auch hier, noch einmal ganz genau aufzuschreiben und auszuformulieren, was ihr für euch erkannt und beschlossen habt. Eure Voice, eure Persönlichkeit, kann ruhig mehrere kleine Sätze umfassen, um es auf den Punkt zu bringen.

Beispiel: Ich kommuniziere mit meinen Followern wie eine Freundin, die sie schon lange kennen. Ich bin ehrgeizig, verträumt, ein bisschen verplant, packe viele Projekte an und spreche auch verrückte und große Träume offen an. Allen meinen Beiträgen schwingt dabei ein Hauch magisch-größenwahnsinniger Motivations- und Inspirationsglitzer mit.

 

7. Aktiviert eure Community

Wenn ihr alle vorherigen Fragen für euch definiert und eine klare Linie für die Gestaltung eurer Seite erstellt habt, dann ist euer Social Media Auftritt bereit für eure Fans, Follower und Leser. Aber: Ihr wollt – das hatten wir bereits zu Beginn gesagt – nicht möglichst viele Fans, sondern ihr wollt aktive Fans und eine aktive Community. Es ist nun also an euch, sie zu aktivieren!

Generell haben viele Facebookseiten von Autoren ein Problem: Der Großteil der Posts erzielt nur wenige Kommentare und Likes. Sind die Inhalte, die visuelle Welt und die Voice passend, braucht es oft trotzdem einige Kniffe, um Leser zum Kommentieren anzuregen!

Allgemein gilt: Niemand interagiert nur “der Interaktion wegen”. Es bedarf immer eines Mehrwerts, den ihr den Fans durch die Interaktion bietet. Sei es ein emotionaler (die Nutzer freuen sich über die Chance, mit euch ins Gespräch zu kommen) oder physischer (Gewinne bei Gewinnspielen).

Um eure Community vor allem auf Facebook zum Interagieren zu aktivieren, gibt es einige Tipps und Kniffe, die oft schon sehr viel bewegen können.
Aufforderung zur Beteiligung
Manchmal kann der einfachste Impuls bereits sehr wirkungsvoll sein: Call to Actions (Aufforderungen zur Interaktion) können, wenn sie richtig eingesetzt werden, bereits zu einer deutlichen Steigerung der Kommentaranzahl führen. Es klingt fast zu simpel, aber es ist wahr: Beiträge auf Facebook, in denen eine Frage an die Community eingebaut ist, bekommen oft deutlich mehr Interaktionen als Beiträge ohne Frage oder Aufforderung.

Das können ganz simple Fragen sein
Zwischen “Ich habe ein neues Cover für mein Buch!” Und “Ich habe ein neues Cover für mein Buch! Wie findet ihr es?” liegen – auch wenn es lächerlich klingt – Welten. Aber ihr impliziert mit der Frage, dass euch die Meinungen der Fans wirklich interessieren und dass ihr ihre Beiträge lesen werdet. Das ist für einige schon ein viel größerer Anreiz. So holt ihr auch diejenigen ins Boot, die sonst nur “Ach schön” gedacht und weitergescrollt hätten. Gerade diesen Personen zeigt ihr: Es interessiert mich, was ihr denkt. Und schon sind sie gewillter, einen Kommentar zu schreiben. Achtet mal drauf.

Auch themenbezogene Fragen können gestellt werden
Beispielsweise wenn es um Märchen geht – “Habt ihr auch Liebelingsmärchen?” Oder wenn es um eure Inspirationen, eure Notizbücher und Arbeitsplätze geht, dann scheut euch nicht, eure Fans auch nach ihren zu fragen. Denn dadurch entsteht ein Dialog! Ihr unterhaltet euch in den Kommentaren und lernt einander besser kennen. Und diese Unterhaltungen in den Kommentaren sind nicht nur gut, um die Bindung der Fans zu euch zu steigern – ihr könnt damit auch den Facebook-Algorithmus zu euren Gunsten beeinflussen!

Kommentare & Unterhaltungen als nachhaltige Reichweitenverbesserung
Über die Reichweite von Facebookpages wird oft geschimpft, denn meist erreichen die eigenen Beträge nicht einmal alle Fans. Wenn ihr die Community allerdings aktiviert, dann könnt ihr eure Reichweite auch dauerhaft steigern. Denn wenn ihr mit den Lesern innerhalb eurer Beiträge ins Gespräch kommt und einige Kommentare und Meinungen ausgetauscht werden, dann ist die Chance sehr gut, dass dem Follower, mit dem ihr euch unterhalten habt, eure kommenden Beiträge auch angezeigt werden. Bedeutet: Mit je mehr Leuten ihr in eurer Kommentarspalte plaudert, umso langfristiger stabilisiert sich eure Reichweite.

Nicht zu kompliziert

Die Nutzer sozialer Netzwerke sind in den meisten Fällen mit dem Smartphone unterwegs. In der Bahn, im Wartezimmer, an der Kasse. Oft zwischen Tür und Angel. Gerade zu diesen Zeiten hat man meist keine Zeit, um philosophische Fragen rund um die Welt zu beantworten. Eure Fragen, die ihr zur Aktivierung eurer Fans stellt, sollten in den meisten Fällen also simpel sein.

Nicht nach Lehrbuch
Ich habe einige Autoren in meinem Newsfeed, bei denen man deutlich merkt, dass sie Bücher zum Thema Social Media gelesen, aber noch nicht zu 100% verstanden haben. Dann sehen die Posts nämlich sehr nach Lehrbuch aus und sind meist weniger intelligent gestaltet. Zum Beispiel: “Hach, ich liebe Kaffee. Liebt ihr auch Kaffee? *Bild von Kaffee*” Das ist so der typische “Ich habe ein Social Media Lehrbuch gelesen”-Post.
Tipp: Geht es lieber etwas lockerer an. Stellt euch vor, eure Fans wären Freunde, mit denen ihr euch unterhaltet. Wenn ihr mit Freuden am Tisch sitzt, sagt ihr ja auch nicht: “Oh, ich liebe Kaffee. Liebst du auch Kaffee?” Das klingt unheimlich gezwungen. Also fragt euch beim Formulieren von Fragen lieber nochmal: Würde ich das im realen Leben auch echt so sagen? Wenn die Antwort darauf ein eindeutiges “Nein” ist, dann formuliert lieber nochmal um. Sonst kann die ganze Sache sehr schnell gestelzt wirken.

Mehrwert durch Aktivität: Gewinnspiele
Eine der offensichtlichsten Methoden, um Interaktionen zu generieren, sind natürlich Gewinnspiele und ähnliche Aktionen. Das Gute hierbei ist, dass nicht nur Fans, die schon lange dabei sind, coole Sachen gewinnen können, sondern auch, dass ihr so neue Fans auf eure Seite locken könnt.

Die Möglichkeiten sind vielfältig
Denkbar sind für dabei sowohl regelmäßige Verlosungen und Votings, als auch kleine Contests zur Generierung von User-generated Content (“Zeigt mir euer Buch-Selfie! Die schönsten nehme ich in meine Collage mit auf” etc.). Das steigert nicht nur den Traffic auf unserer Seite und die Anzahl der Kommentare, sondern fördert auch die Treue eurer Nutzer. Denn: Einmal auf eine Aktion aufmerksam geworden, steigt die Chance, dass sie häufiger zurückkehren, um nach weiteren Mehrwerten Ausschau zu halten.

Der schmale Grat für die richtige Frage
Man muss natürlich auch vorsichtig bei Gewinnspielen sein, denn bei zu leichten Gewinnspielbedingungen werden schnell auch viele Gewinnspieljäger auf eure Seite geschwemmt, die sich nicht wirklich für eure Inhalte interessieren, sondern nur bei euren Aktionen mitmachen und dann wieder verschwinden. Das passiert schnell bei “Schreibt einen Kommentar und ihr seid dabei”-Bedingungen.
Zu schwer sollte die Bedingung für euer Gewinnspiel allerdings auch nicht sein, wenn sie auch der Steigerung der Interaktionen dienen soll. Denn zu schwere Fragen beantwortet kaum jemand und auch Fotos werden selten gemacht. Dafür sind soziale Netzwerke zu schnelllebig und der Aufwand für die Nutzer oft zu hoch.

Optimal empfinde ich selbst Gewinnspiele, die auf die Bücher der Autoren gemünzt sind, deren Frage aber auch diejenigen mit einbezieht, die das Buch noch nicht gelesen haben. Zum Beispiel: “Was assoziierst du mit Buch XY?” Das ist nicht zu einfach – man muss schon kurz drüber nachdenken – und auch nicht zu schwer. Die richtige Frage für ein erfolgreiches Gewinnspiel ist also entscheidend.

Zeitverschwendung? Mitnichten. 
Als ich auf der Leipziger Buchmesse ein Interview zum Thema Social Media Marketing gab und erzählte, wie viel ich kommentiere und dass ich auf alle Fragen und Kommentare eingehe, kam die Frage aus dem Publikum, ob ich diese Aktivität nicht als Zeitverschwendung oder Prokrastination ansehen würde. Ganz eindeutige Antwort: Nein. Es mag sich zwar erst so anfühlen, als würdet ihr euch vor dem Schreiben drücken, wenn ihr mit euren Fans in der Kommentarspalte plaudert, aber das ist Social Media Marketing! Das ist euer Marketing, und zwar sehr direkt und auch nachhaltig.

Setzt euch Zeiten zum Kommentieren fest
Natürlich ist das Kommentieren und Plaudern mit den Fans zur Aktivierung der Community ab einer gewissen Größe ein Fass ohne Boden und man muss schauen, dass man es nicht übertreibt und auch zum Schreiben kommt. Also steckt euch am besten feste Zeiten für diese Aktivitäten. Beispielsweise morgens zwischen 9 und 10. Oder 2 Stunden am Tag. Oder zu jeder vollen Stunde für 10 Minuten. Oder wann auch immer es euch eben passt. Setzt euch eine gewisse Zeit, in der ihr auf eurer Seite nach neuen Kommentaren schaut und vielleicht auch mit den Leuten ins Gespräch kommt. Dann könnt ihr euch den Rest des Tages guten Gewissens auf andere Dinge konzentrieren und lasst nicht zu, dass die Aktivierung eurer Community ein schwarzes Loch wird, das all eure Zeit verschlingt.

 

… hier geht’s weiter zu Teil 4!

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