Liebe Leser, Autoren, Freunde und Bekannte,
ich freue mich wahnsinnig, euch heute meinen kleinen Jahresrückblick für 2018 präsentieren zu können. Ich habe früher öfter einen gepflegt, aber in den letzten Jahren ist oft so viel passiert und ich war am Jahresende oft so überwältigt, dass ich mich dann doch nicht dazu aufraffen konnte, alles zusammenzufassen. Was ich im Nachhinein schade finde, denn so viele wunderbare Dinge sind geschehen. Das ist auch der Grund dafür, dass ich mich dieses Jahr wieder drangesetzt habe, alles zusammenzufassen, was mir geschehen ist, was mich bewegt und was mich verändert hat.

Dieses Jahr hat viele Veränderungen gebracht und ich nutze den Jahresrückblick nicht nur, um nochmal zu reflektieren, was mit alles Tolles geschehen ist (obwohl das ein großer Teil ist, haha), sondern ich möchte auch ein paar Probleme aufarbeiten und Schlüsse für 2019 ziehen. Einen groben Plan habe ich für alles schon. Und ich denke, der ist realistisch.

Mein neues Heim – und die komplette Selbstständigkeit

2018 war für mich auf vielen Ebenen ein riesiger Durchbruch. Aber der größte war vermutlich mein Umzug in meine aktuelle Wohnung, die ich wahnsinnig liebe. Nachdem ich nach dem Abitur nach Mainz gezogen war, um dort 3 Jahre lang zu studieren und dann nochmal 3 Jahre in Frankfurt zu arbeiten (und wo ich in einer süßen 21qm Einraumwohnung lebte, haha), zog ich ja zurück zu meinen Eltern, um meine Selbstständigkeit voranzubringen. In diesen zwei Jahren auf dem Hof der Familie baute ich mir einen Kundenstamm auf und trieb meine Kunst voran. Sowohl das Schreiben als auch das Grafikdesignen. Dieses Jahr war es dann endlich soweit. Ich wusste: Es ist soweit. Ich bin bereit, vollkommen selbstständig zu sein. Denn nun ja: Bei meinen Eltern musste ich weder Miete zahlen, noch Essen. Nun der Sprung. Würde ich es schaffen, tatsächlich nur durch meine Selbstständigkeit auf ganz eigenen Füßen zu stehen?

Die Antwort durfte ich dieses Jahr herausfinden. Und sie lautet ja! In meiner zauberhaften 125qm Maisonette-Wohnung mit dem Loft direkt unter dem Dach fühle ich mich inzwischen nicht nur ganz Zuhause, sondern ich konnte sie auch ohne Probleme finanzieren. Himmel, was für ein Gefühl. Endlich kann ich guten Gewissens sagen: Ich bin selbstständig. Und zwar ganz und gar, ohne fremde Hilfe. Himmel tut das gut.

Das waren die Pros. Die Cons? Bisher sehr wenige. Okay, manchmal struggle ich noch, wenn Kunden es nicht schaffen, pünktlich zu überweisen. (Was leider öfter vorkommt, als man denken sollte). Dann ist immer auch ein bisschen Bangen und Hoffen dabei.

Plan für 2019 für die Selbstständigkeit: Mehr Rücklagen schaffen. Und einen Haushaltsplan pflegen. Ich führe zwar militärisch Buch über meine Einkünfte und meine festen Ausgaben (Mieten, Raten etc.), aber die flexiblen Ausgaben wie Essen, Reisen etc. sind noch so ein Punkt, wo ich optimieren kann, um am Ende des Monats eventuell auch immer ein bisschen was zurücklegen zu können. Nachdem das erste Jahr in Selbstständigkeit also ein super Testlauf war, um zu schauen, ob es klappt, werde ich 2019 damit verbringen, zu optimieren. Ich freue mich ehrlich gesagt schon richtig darauf! Der Plan für 2019 für die Wohnung: Ähem, weiter ausbauen. 125qm sind nicht so leicht zu füllen, gerade weil ich auch ein ziemlicher Minimalist bin und nicht viel besitze (und auch nicht viel kaufe). Ein paar Möbel für ein Update sind nun aber schon bestellt und auch dafür habe ich schon einen Plan. (Pläne sind alles). Nächstes Jahr wird also auch wieder fleißig Möbel aufgebaut.

Mein Urlaub auf den Malediven

Nachdem ich letztes Jahr (also 2017) das erste Mal so richtig im Urlaub war (und dann direkt 7 Wochen in Asien, haha), ging es für mich dieses Jahr wieder los. Und Himmel, es war der Wahnsinn. Relativ spontan habe ich mit meiner wundervollen Freundin Ava Reed im März einen Urlaub auf den Malediven gebucht. Zwei Wochen Paradies, ich übertreibe nicht. Fast hätte man mich wieder von der Insel herunterziehen müssen, ich hab mich wirklich gegen die Abreise gewehrt und tatsächlich Pläne ausgetüftelt, wie ich einfach dort bleiben könnte, haha. An weißen Sandstränden wandern, mit den Haien schwimmen, schnorcheln, im Meer und im Infinity-Pool schwimmen und einfach das Leben genießen. Es war so herrlich.

Beruflicher Erfolg

Hui, auf beruflicher Ebene ging es dieses Jahr krass ab. Nicht nur, dass ich – wie gesagt – dieses Jahr komplett selbstständig sein konnte, auch im schriftstellerischen Bereich gab es einige riesige Sprünge. (Okay, einige dieser Sprünge konnte ich nur vollziehen, weil andere Leute mich praktisch geschubst haben, aber dazu hat man ja gute Freunde! Haha.) Auf jeden Fall bin ich seit diesem Jahr als Autor bei einer Agentur unter Vertrag, die sich von nun an liebevoll um meine Ideen, Projekte und Co. kümmert. Die Agentur erzähl:perspektive hat bisher nicht nur meine Projekte an sich genommen, sondern sogar schon ganz neue Chancen für mich geschaffen, über die ich hoffentlich 2019 werde sprechen können. Unter anderem hat mein Agent auch mein Solarpunk-Trilogie Neon Birds bei Bastei Lübbe unter Dach und Fach gebracht. Meine erste Zusammenarbeit mit einem großen Verlag – und das ist so aufregend. Hinter den Kulissen wird schon fleißig die Veröffentlichung geplant.

Neue Bücher habe ich 2018 leider nicht veröffentlicht. Dafür steht 2019 vermutlich schon Neon Birds 1 an. Und trotz keiner Bücher in diesem Jahr gab es viele Projekte. Und viele Pläne.

Plan für 2019: Viele verschiedene Projekte verwirklichen, von denen ich leider noch nicht sprechen kann. Neon Birds 3 muss auf jeden Fall beendet werden, dann gibt es da noch #DGDU, eventuell #MoM und danach noch einige anderen Ideen, die schlummern. Viel zu viele im Grunde. Plan ist, erst mal zu sortieren und dann alles in Ruhe mit der Agentur zu besprechen. Und natürlich: euch einzuweihen, sobald ich etwas sagen darf. Ich freu mich schon drauf!

Zwei Bücher beendet

Dieses Jahr durfte ich 2 weitere Bücher auf die Liste meiner geschriebenen Werke setzen und ich hatte wahnsinnig viel Spaß mit ihnen. Mit Neon Birds wage ich mich nicht nur in ein neues Genre sondern auch in eine neue Verlagswelt. Am liebsten hätte ich die Trilogie dieses Jahr noch beendet. Aber tja, es kamen einige noch ziemlich spannende, dringende Projekte dazwischen und die sind mir genauso viel Wert. Das war schon ziemlich cool.

Plan für 2019: Mehr schreiben. Okay, ich habe zwei Bücher beendet und das ist okay, aber ganz so viel waren die insgesamt etwa 250.000 Worte nicht, die ich vollbracht habe. Neon Birds 1 war schon Ende Mai fertig, mit Band 2 habe ich erst im Oktober wieder begonnen. Dazwischen habe ich mich so sehr auf das Grafikdesign konzentriert (und auf diverse Plotting-Aufgaben), dass ich fast gar nicht geschrieben habe. Das möchte ich 2019 auf jeden Fall besser machen. Das Schreiben noch besser integrieren.

Meine Urlaube 2018

Singapur

Malaysia: Borneo

Malaysia: Kuala Lumpur

Kambodscha : Siem Reap

Shanghai – Again

2017 ging es für mich das erste Mal nach Asien – für sieben Wochen, gemeinsam mit dem wundervollen Alexander Kopainski. Der Urlaub hat uns so gut gefallen, dass wir das dieses Jahr wiederholen wollte. Eigentlich mit Europa und einer tollen Rundreise durch Frankreich, Italien und so weiter. Aber aus diversen verworrenen Gründen (haha) wurde es dann doch wieder Asien, wie ihr seht. Inzwischen kenne ich mehr von Asien als von Europa. Und nach Shanghai – die Heimat von die Schöpfer der Wolken – ging es sogar schon ein zweites Mal. Das war wahnsinnig schön und wie immer unheimlich inspirierend. Auch wenn all diese Reiseziele in 3 Wochen ein wenig viel waren – darüber waren wir uns einig. (Aber das tat dieser wundervollen Reise nur einen kleinen Abbruch.)

Plan für 2019: NOCH MEHR REISEN! Himmelherrgott. Ich habe Blut geleckt und ich will die ganze Welt sehen. Wenn meine Wohnung nicht so hammer schön wäre und ich meine Familie nicht so lieben würde, würde ich vielleicht nie wieder nach Hause kommen, haha. Für 2019 sind auf jeden Fall schon ein paar Ziele angedacht. Ob sich die verwirklichen lassen, wird immer spontan entschieden (wir haben ja gesehen, wie schnell dieses Jahr aus Europa wieder Asien wurde). Aber geplant sind aktuell etwa 6 Länder (?) auf 3 verschiedenen Kontinenten (über das Jahr verteilt). Mal sehen, was das wird. Aber meine Reisepläne sind flexibel. Hauptsache viel, wenns passt. Und inspirierend. Das ist alles, was ich will.

Zwei Preise fürs Grafikdesign

Es ist immer wieder eine echte Freude für mich, wenn Leser, Autoren oder Designer sagen, dass sie meine Cover toll finden. Und dieses Jahr wurde ich sogar doppelt für sie ausgezeichnet. Für das Cover von „Animant Crums Staubchronik“, das ich für die liebe Lin Rina und den Drachenmond Verlag gestalten durfte, habe ich nicht nur den Skoutz Award gewonnen, sondern auch Gold beim LovelyBooks Leserpreis. Das war eine absolute Überraschung und eine totale Ehre für mich. Auch wenn es mir natürlich nicht darum geht, Preise zu gewinnen, freue ich mich doch gewaltig, dass meine Arbeit auch als Grafikdesigner geschätzt wird. Danke nochmal an alle, die für mich und meine Arbeiten gestimmt haben!

Und das war’s auch schon

Oder hab ich was vergessen? Sicherlich. Aber ich denke, dieser Einblick ist schon recht umfassend. Und ehrlich. Dieses Jahr war wundervoll und ich schätze, es war zusammen mit 2016 und 2017 so ziemlich das beste, das ich jemals hatte. Dass ich schon seit 2016 das Gefühl habe, wieder und wieder das beste Jahr meines Lebens zu erleben, gibt mir natürlich hohe Hoffnungen für 2019. Das wird episch.

4 Kommentare
  1. Freya Rue York
    Freya Rue York sagte:

    Ein wunderschöner Einblick in dein Jahr. Dieser Jahresrückblick inspiriert mich, mehr für mich selbst zu planen. Besonders schön finde ich, dass du mit uns allen die Eindrücke teilst.

    Pure Inspiration ❤, danke dafür.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du all deine Pläne umsetzen kannst. Weiter so!

    LG Freya

    Antworten
    • mariegrasshoff
      mariegrasshoff sagte:

      Hallo liebe Freya,
      danke für deinen lieben Kommentar! Ich freue mich wahnsinnig, dass dir mein kleiner Rückblick gefällt und dass er dich sogar inspirieren konnte. (Das ist für einen Künstler natürlich immer das Größte – auch andere zu inspirieren). Ich wünsche dir einen wundervollen Start in 2019 und dass auch du alle deine Wünsche erfüllen und Pläne verwirklichen kannst ❤
      Liebe Grüße, Marie

      Antworten
  2. Mats
    Mats sagte:

    Schöner Einblick! Ich finde, dass 250.000 Wörter hammerviel sind. Ich habe letztes Jahr neben meinem dualen Studium so 50.000 geschrieben und finde das im Vergleich dazu ziemlich wenig :D

    Ich wünsche dir viel Spaß bei den geplanten Reisen und Cheers auf ein tolles 2019 für uns alle!!!

    Grüße,
    Mats

    Antworten
    • mariegrasshoff
      mariegrasshoff sagte:

      Hey Mats,
      danke für’s Lesen. Ich denke, dass die Anzahl der Worte, die man im Jahr so schreibt, immer von Autor zu Autor unterschiedlich ist. Für einige sind selbst meine 250k wenig, schätze ich. Ich hatte auch schon Jahre, in denen ich deutlich mehr aber auch deutlich weniger geschrieben habe. Es ist immer eine Sache der äußeren Umstände. Wenn du mit deinen 50k zufrieden ist, ist das doch super! Und neben einem dualen Studium ist das ja auch nicht gerade leicht, sich die Zeit freizuschaufeln.

      Ich wünsch dir dieses Jahr ganz viel Erfolg!

      Liebe Grüße
      Marie

      Antworten

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