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Vergangen

  Vergänglichkeit bestimmt den Takt, in dem unsere Leben schlagen, es gibt nichts, das ewig ist, nicht der Kern und nicht das System. So viele Geheimnisse, die wir bereits aufgedeckt haben. Das Leben kann uns nichts mehr nehmen.   Kernstaub – Kapitel 23 – A’en

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Erinnerungen

Wenn ich die Augen schließe, erinnere ich mich an Wärme und Haut. Einen sanften Spätsommerwind, der durch das Fenster weht und das Papier auf dem Schreibtisch rascheln lässt. Rotes Haar zwischen meinen Fingern, es gehört nicht mir und doch ist es so seltsam vertraut. Erinnerungen. Hier an diesem Ort, in dieser Welt, in der ich […]

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Weil wir klein sind

unsere seelen am ereignishorizont. leer dahinlebend eine große zeit Endet. größer als wir je dachten. Und wieder eins der kleinen Gedichte, die ich zurzeit wieder so gern schreibe. Ich liebe den Herbst, er inspiriert mich und zusammen mit Kerzenschein, warmer Schokolade und Wein kommen ganz schnell lyrische Fetzen heraus, die mir ab und an vielleicht […]

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Über das Erschaffen von Leben

Dein Licht bricht durch meine Wimpern,du verblendest mich, stößt mich an,auf und ab, auf und ab,bis ich atme. Dein Weiß wabert vor meinen Augen,du bringst mir Silber, bringst mir Gold,hell und dunkel, hell und dunkel,bis ich sehe. Dein Feuer leuchtet in meiner Dunkelheit,du suchst mir den Weg, ebnest den Pfad,hin und her, hin und her,bis […]

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Herbstmorgen

Dumpf schimmernder Weg zart vom kühlen Tau benetzt erwachendes Licht Schwacher Sonnenglanz fängt sich im blassen Nebelschleier Ein kleines Gedicht (um genau zu sein ein Tanka), das ich genau vor einem Jahr geschrieben habe und das mir heute wieder in die Hände fiel. Es ist also so weit, es ist wieder Herbst. Die Blätter werden […]

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Meine Welt

Heute schmerzen meine Wimpern, wenn ich sie berühre, weil ich meine Augen zu viel gerieben habe. So viele müde Momente in dem Tag, den ich nur einfach so lebe, ohne Sinn und Verstand. Es gibt so viel Zeit, die wir sinnvoller verbringen könnten. Die Frage ist nur, was ist ‚Sinn‘? Suchen. Nach etwas, dass mich […]

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Für mich und für immer

Heute sind meine Hände kalt, weil ich sie nicht bewegt habe.Als hätte ich sie in den Schnee hinaus gehalten, frieren sie von den Gelenken bis in die Fingerspitzen, nahezu gläsern, als würden sie bei der nächsten Bewegung zerbrechen. Heute habe ich an dich gedacht. An jemanden, der sie wärmen könnte.

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Kurzgeschichte: Zwei Kerzen

Es ist die Stille, die mich aus dem Schlaf reißt. Das monotone Surren des Kühlschranks ist erstorben, die Lampe ist erloschen und ich hebe meinen Kopf von der Tischplatte auf, richte meine starren Glieder, die sich allzu sehr an meine schmerzhaft verzerrte Position gewöhnt hatten. Der Wecker zeigt keine Zeit, vor den Fenstern ist die […]