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Ausbruch

Und plötzlich ist er da, als hätte er die ganze Zeit über nur gelauert und gewartet. In Arbeit verrannt, im Tag verfangen und nicht bemerkt, dass sich innerhalb etwas angebraut hat, dass im Grunde alles gar nicht so gut war, wie es schien. Und kaum ist die Arbeit vorbei, die letzte Prüfung geschrieben, kommt der […]

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Mich nicht mehr

Du findest mich nicht mehr im Hier. Sie haben uns ausgebrannt, unsere Schreie zu einem Wimmern verkommen lassen, uns taub und blind  geschlagen, uns zu Boden gedrückt bis unsere Lungen geplatzt sind. Wir sind im Licht zersplittert, obwohl wir uns der Dunkelheit nie gebeugt haben. Wir sind in der Sonne verglüht, obwohl der Mond uns […]

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Wo die Nacht ist

Wo ist die Nacht? Wo ist der Schlaf? Gestern absichtlich vergessen und kein Auge zugetan, die ganze Nacht nicht. Den Tag über nur getaumelt, geschwankt und gestottert vor Müdigkeit und nun sitze ich hier, in meinem Bett, versuche zu schlafen. Habe den Computer ausgemacht, das Licht ausgestellt und in die Leere gesehen, konnte und wollte […]

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Plural

MANCHMAL KANN ICH MICH NICHT DARAN ERINNERN, BESTIMMTE DINGE GETAN ZU HABEN. Manchmal nicht mehr daran, jemals irgendetwas getan zu haben. Manchmal habe ich Angst vor mir vor dem, das ich ab und an bin. Manchmal liebe ich mich selbst und alles, was ich je sein werde. Manchmal wache ich an Orten auf, an die […]

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Wir verlieren ein Stück

Foto: „Mara“ von Elisabeth Gatterburg K E R N S T A U BEin Auszug aus meinem Roman Kapitel 18 – In dem wir ein Stück verlieren, Seite 93 Sehnsucht erinnert mich an den Schmerz, den ich verberge. Das einzige Versprechen gebrochen, der einzige Traum in den tiefen der Erde vergraben, der Wunsch nach einer […]

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Rezension: Lewis Carroll – Alice im Wunderland

LEWIS CARROLL ALICE IM WUNDERLAND Taschenbuch: 135 SeitenVerlag: Insel Verlag; Auflage: 2 (22. Februar 2010)ISBN-10: 9783458353157ISBN-13: 978-3458353157 INHALT Mit einem sprechenden weißen Kaninchen fängt alles an … Unversehens und kopfüber landet Alice im Wunderland, wo höchst merkwürdige Dinge geschehen und ihr allerlei wundersame Gestalten begegnen. Sie trinkt Tee mit dem verrückten Hutmacher, trifft Spielkarten, die […]

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Nacht

NACHT   Deinen Durst will ich spüren, ihn schmecken, mich wiegen im samtweichen Klang. Will deine Flügel berühren und lauschen der Glieder Gesang.   Will Feuer verbrennen, das Wasser löschen und baden im löslichen Hauch. Die Sehnsucht splittern, den Bluthund wittern. Du stirbst und ich sterbe auch.

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Rezension: Galsan Tschinag – Das Menschenwild

Gebundene Ausgabe: 93 Seiten Verlag: Insel VerlagISBN-10: 9783458193029ISBN-13: 978-3458193029Preis: 11,80 EUR  Anfangs hieß sie Hünej. Anzunehmen, so wurde sie von ihren Eltern und Verwandten auch später genannt. Außenstehende sagten, wenn sie gemeint war, nur noch Gijit, anspielend auf Gijik, das Menschenwild. INHALT Hünej, eine junge Frau aus dem Altaigebirge, wird von einem großen, starken und […]