, ,

Wir zittern wie Schmetterlinge

Und dann gab es die Zeit vor allen Zeiten, die Zeit vor heute und morgen, vor gestern und übermorgen. Stahlphase, Kruste. Als unsere Seelen noch keine Form hatten, nicht mehr waren, als dunkle Wirbel auf weißem Grund, nicht imstande, sich…
, ,

Zauber

Zauber Wenn Glockenklänge leise schallen der Schnee mit seinem Glitzern allen Wiesen hier die Farbe stiehlt   Und Sonne fängt sich in dem Schimmer als könnte Kälte dort für immer lauschen, wie der Wind leis spielt   Wenn…
,

Wo uns Leere verbindet

Wo das Nichts uns gefangen hält, singt Liebe aus den Poren. Die Momente in unserem eigenen Reich sollten schon längst aufgebraucht sein, sind sie doch nur eine kindische Träumerei. Meine imaginären Begleiter folgen mir noch immer, schon…
, ,

Unsterblichkeit

Unsterblichkeit   Im Reich der kleinen Dinge leiden, das Uhrwerk stellen, die Zeiten meiden, zu denen nur der Tod uns lauert, zu denen Glück um Herzen trauert, die streckten lange ihre Glieder. Wir sangen Lieder, die nicht einmal…
, , ,

Wir würden fliegen

Nichtigkeiten regieren unsere Welt, beschränken uns in unserem Sein und Tun, erfreuen und bestürzen uns und am Ende stehen wir mit Nichts in unseren Händen da, um zu erkennen, dass wir nur für uns gelebt haben. Einmal nur vergessen…
, ,

Warten auf den Atomkrieg

Es gibt zu viele Dinge in dieser Welt, in dieser Phase, die schlecht sind, es lohnt sich schon so lange nicht mehr, zu leben, immer und immer wiedergeboren zu werden, die verfaulten Erinnerungen noch immer im verwelkten Herzen tragend. Wozu…
, , , ,

Zersplittert

Es ist so traurig, dass wir immer von Liebe gesprochen haben, sie aber nie meinten, weil unsere Herzen den Begriff falsch gedeutet, unsere Seelen ihn falsch aufgenommen haben und nun sind wir aneinander gekettet und können uns nicht mehr…
, , ,

Asche

Erinnerungen halten uns an die Welt gekettet, die Sterbende lässt uns nicht gehen. Wir werden ihr die Asche aus dem verrotteten Leib reißen und sie in der Luft verstreuen, bis das Nebelecho uns rufen hört. Kernstaub Kapitel 24, in dem…
, , ,

Hier

Und inzwischen hat Alltag unsere Herzen verklebt. Was einst noch so fremd und fern war, ist Normalität geworden und wir driften dahin, lieben nicht mehr, leiden nicht mehr, leben nicht mehr. Am Ende kann nur noch Veränderung uns retten.…