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Kurzgeschichte: Zwei Kerzen

Es ist die Stille, die mich aus dem Schlaf reißt. Das monotone Surren des Kühlschranks ist erstorben, die Lampe ist erloschen und ich hebe meinen Kopf von der Tischplatte auf, richte meine starren Glieder, die sich allzu sehr an meine schmerzhaft…
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Beendet und ausgeschnitten

Wo Dunkelheit so dicht ist, dass sie durch Wände kriechen kann, führen sie ein Leben, in dem sie Schatten einengen. Das einzig wahre Licht kalt, das einzig warme Licht künstlich. Sie suchen ein Schlupfloch zum Gleichgewicht hin. Sie fangen…
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Armband

Du hast ein Armband um meine Seele geschnürt, es drückt sie zusammen, lässt sie bluten, verwittern und sterben, doch trotzdem laufe ich dir nach. Gedankenlos durch die Dunkelheit taumelnd folge ich deinem geraden Weg so gut ich kann. Alles…
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Arms and Sleepers

Und vorgestern nach ewig langer Zeit einmal wieder neue Musik gekauft! Das war auch mehr als dringend nötig, immer nur dasselbe hören geht ja auf Dauer nicht sehr gut.Und meine Wahl fiel auf 2 Alben, die ich schon seit einer Ewigkeit haben…
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Tages(an)bruch

Tages(an)bruch Ein kleines Stück herausgebrochen, wie Ascheregen, fahler Staub ein Ganzes nie vergessen kann und leidet, wankt im Grunde taub und fallend, wie man sich ersann. Sie ketten dich an eine Seele, der Schmerzen nur willkommen…
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Schmetterlinge

Wir verbergen unser Herz hinter uns. Sind wie Schmetterlinge in einer Welt der Schatten. Man sieht unsere Farben nicht.
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Selbstfindung

  Wo Einsamkeit sich selbst umringt (Wir wollen Herzen fangen) Und Leid die schönsten Lieder singt: der süßen Seel'n Verlangen Wo Herzen schreiend selbst sich fressen sich winden und verbiegen. Wir können uns an uns noch…
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Mich nicht mehr

Du findest mich nicht mehr im Hier. Sie haben uns ausgebrannt, unsere Schreie zu einem Wimmern verkommen lassen, uns taub und blind  geschlagen, uns zu Boden gedrückt bis unsere Lungen geplatzt sind. Wir sind im Licht zersplittert, obwohl…
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Von der Unerträglichkeit des Lebens

Ich sehe, wie alles und jeder vom Meer verschlungen wird, wie es blutend in den Fluten vergeht. Wie der süße Geruch des Todes über das zähe Moor wabert, wie der Schimmel an die Küsten kriecht, wie nur noch du und ich am Ende übrig geblieben…