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Meine Welt

Heute schmerzen meine Wimpern, wenn ich sie berühre, weil ich meine Augen zu viel gerieben habe. So viele müde Momente in dem Tag, den ich nur einfach so lebe, ohne Sinn und Verstand. Es gibt so viel Zeit, die wir sinnvoller verbringen…
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Beendet und ausgeschnitten

Wo Dunkelheit so dicht ist, dass sie durch Wände kriechen kann, führen sie ein Leben, in dem sie Schatten einengen. Das einzig wahre Licht kalt, das einzig warme Licht künstlich. Sie suchen ein Schlupfloch zum Gleichgewicht hin. Sie fangen…
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Ausbruch

Und plötzlich ist er da, als hätte er die ganze Zeit über nur gelauert und gewartet. In Arbeit verrannt, im Tag verfangen und nicht bemerkt, dass sich innerhalb etwas angebraut hat, dass im Grunde alles gar nicht so gut war, wie es schien.…
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Mich nicht mehr

Du findest mich nicht mehr im Hier. Sie haben uns ausgebrannt, unsere Schreie zu einem Wimmern verkommen lassen, uns taub und blind  geschlagen, uns zu Boden gedrückt bis unsere Lungen geplatzt sind. Wir sind im Licht zersplittert, obwohl…
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Von der Unerträglichkeit des Lebens

Ich sehe, wie alles und jeder vom Meer verschlungen wird, wie es blutend in den Fluten vergeht. Wie der süße Geruch des Todes über das zähe Moor wabert, wie der Schimmel an die Küsten kriecht, wie nur noch du und ich am Ende übrig geblieben…
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Plural

MANCHMAL KANN ICH MICH NICHT DARAN ERINNERN, BESTIMMTE DINGE GETAN ZU HABEN. Manchmal nicht mehr daran, jemals irgendetwas getan zu haben. Manchmal habe ich Angst vor mir vor dem, das ich ab und an bin. Manchmal liebe ich mich selbst…
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Wir verlieren ein Stück

Foto: "Mara" von Elisabeth GatterburgK E R N S T A U BEin Auszug aus meinem Roman Kapitel 18 - In dem wir ein Stück verlieren, Seite 93Sehnsucht erinnert mich an den Schmerz, den ich verberge. Das einzige Versprechen gebrochen, der einzige…